Die Version 6.2.0 steht ganz im Zeichen des Business Continuity Management. Hier macht trax Ihnen die Compliance mit Normen wie der ISO 22301 künftig leichter, indem es die Modellierung von Abhängigkeiten zwischen Prozessen und anderen Elementen, wie Assets ermöglicht.
Einige der aufgeführten Änderungen sind nur bei lizenziertem BCM-Modul verfügbar. Neue Elemente und Wertetypen, wie Tätigkeiten und Ressourcen sind zwar auch im Basis-System verfügbar, ohne BCM-Modul aber unter Umständen nur von eingeschränktem Nutzen. So erscheinen z.B. ggf. vorhandene Tätigkeiten zwar auch ohne BCM-Modul in der Liste der Informationswerte, können aber nur über Abschnitte angelegt werden, die nur mit dem BCM-Modul verfügbar sind.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Veränderungen finden Sie auch im folgenden Video (Inhalt von externer Plattform):
Der Abschnitt | Abhängigkeiten | ersetzt den Abschnitt Ressourcen. Über Ressourcen konnten Abhängigkeiten bislang nur manuell dokumentiert werden. Mit den neuen Abhängigkeiten können zuvor am Prozess erfasste Verknüpfungen zu benötigten Ressourcen, unterstützenden Werten, Tätigkeiten, Informationswerten oder weiteren Prozessen, automatisch auf Basis der im BCM-Plan erfassten Geschäftsprozesse aus den Abhängigkeitsrelationen dargestellt werden.
Bereits angelegte Einträge im Abschnitt | Ressourcen | in trax ≤ 6.2.0 werden auf folgende Weise migriert:
Der Abschnitt | Aktivitäten | wird in | Schritte | umbenannt, um Verwechslungen mit den neu eingeführten Tätigkeiten (engl.: Activities) zu vermeiden.
Die im Rahmen des BCM konfigurierten Abhängigkeiten können nun auch in Tabellenform in den Notfallplan-Report aufgenommen werden. Dazu kann bei den Optionen zur Reporterstellung die Option Weitere Abhängigkeiten anzeigen aktiviert werden.
Bei der Weiterleitung von Formularen wird die Empfängerauswahl durch eine Eingabemaske ersetzt. Damit wird verhindert, dass gegenüber gegebenenfalls in den Prozess eingebundenen Externen die Kontaktdaten hinterlegter Personen offengelegt werden.
Ist die eingegeben E-Mail-Adresse in trax bereits hinterlegt, wird wie gewohnt weitergeleitet. Wird eine Weiterleitung an bislang nicht hinterlegte Personen angefragt, muss der neue Empfänger durch den Absender des Formulars bestätigt und dem Personenregister hinzugefügt werden. Dazu wird der Absender über E-Mail und trax-Benachrichtigung über die Anfrage informiert.
Es ist nun möglich, bei den Bezeichnern der Risikoklassen auch das verwendete Symbol anzupassen. Sollen andere Zeichen als die standardmäßig gewählten römische Zahlen verwendet werden, kann dies nun mit einem Klick auf das Symbolfeld angepasst werden.
Administratoren erhalten die Möglichkeit, in ihrer trax-Instanz global eine MFA (Multifaktorauthentifizierung) zu erzwingen. Damit entfällt, insbesondere in Umgebungen in denen Authentifikation via SAML und IDP nicht umsetzbar ist, für den Administrator die Notwendigkeit, regelmäßig individuelle Accounts auf die Verwendung von MFA zu prüfen.